Autor Miriam Kraus - Rohstoffe Griechenland -- wie schlimm es wirklich ist!

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Miriam Kraus Rohstoffe Daily vom 21.12.2009

Quelle: Auszug aus Newsletter "Rohstoff Daily"

 
Griechenland -- wie schlimm es wirklich ist!
Zwei Wochen ist es jetzt her, seit die Rating-Agenturen den Finanzmärkten einen kräftigen Dämpfer verpasst hatten. Griechenland - abgewertet. Spanien - ebenfalls. Die USA und UK erhielten eine Warnung, die allerdings nur ein paar Tage später wieder relativiert wurde.

Wenn Sie meinen Beitrag vom 09.12. gelesen haben sollten, dann wissen Sie, wie ich persönlich zu den Rating-Agenturen und vor allem deren "Zeitnähe" stehe. Sollte ich meine Gefühle für die Rating-Agenturen in einem Wort zusammenfassen müssen, würde ich eventuell so etwas sagen: Apparatschiks. Zumindest was die Aktualität und Effizienz ihrer Bewertungen angeht. Doch, seufz, ich lasse mich schon wieder hinreißen!

Denn eigentlich wollte ich heute nicht schon wieder meinen Gefühlen für die Rating-Agenturen freien Lauf lassen, sondern einmal überprüfen wie genau die Lage in Griechenland aktuell eigentlich aussieht. ( :-) Natürlich kenne ich das Ergebnis meiner Untersuchungen bereits - was wiederum meinen Gefühlen für die Rating-Agenturen keinen Abbruch tut ...aber, na ja, lassen wir das jetzt!)

Schuldenlage in Griechenland

Bloomberg zufolge belaufen sich die Kapitalmarktschulden Griechenlands gegenwärtig auf etwa 280 Milliarden Euro - rund 113% vom Bruttoinlandsprodukt. Im kommenden Jahr 2010 sollten davon etwa 25 Milliarden Euro fällig werden.

Die EU-Kommission selbst erwartet für das kommenden Jahr 2010 einen Anstieg Schulden auf 125% gemessen am BIP. Damit würde Griechenland den bisherigen EU-Schuldenspitzenreiter Italien vom Thron stürzen.

Misst man die Staatsschulden allerdings an den Staatseinnahmen, dann ist Griechenland bereits seit 2001 die Nummer 1 der Schuldenmacher. (könnte den Rating-Agenturen entweder entgangen oder egal sein). Allerdings geht die EU-Kommission davon aus, dass diese Quote bis 2011 rund 360% erreichen und damit etwa um 160% über dem Durchschnitt der Länder des Europäischen Wirtschaftsraums liegen könnte. Ferner ist allerdings das Quotenwachstum (also Staatsschulden gemessen an den Staateinnahmen) laut EU-Kommissions-Prognose in Irland wesentlich höher. Die Kommission erwartet bis 2011 für Irland ein solches Schuldenwachstum in Höhe von 116% ab 2009. Damit wachsen Irlands Schulden mehr als doppelt so schnell, wie Griechenlands Schulden.

Mindestens ebenso wichtig: die Zinsbelastung

Mindestens ebenso wichtig wie die Schuldenquote eines Landes ist aber auch das Verhältnis der Zinsbelastung gemessen an den Staatseinnahmen.

Auch in diesem Punkt ist Griechenland bereits seit geraumer Zeit Spitzenreiter (nur in 2007 lag Italien mal knapp über Griechenland). Bereits im vergangenen Jahr 2008 musste Griechenland mehr als 11% seiner Staatseinnahmen für die Zahlung von Zinsen aufwenden. Laut EU-Kommission könnte dieser Anteil bis 2011 auf 16% ansteigen - ein Wert, der dann doppelt so hoch ist, wie der Durchschnittswert aller Länder des Europäischen Wirtschaftsraums.

Allerdings dürfte, laut EU-Kommission, die Quote in Irland und Italien im gleichen Jahr ebenfalls bereits bis auf 12% ansteigen.

Das wirklich Interessante ist allerdings...

...dass in allen 3 Ländern, die Quote in den 90er Jahren bereits dramatisch höher gewesen ist.

1994 betrug die Quote in Irland über 15%, in Italien fast 26% und (festhalten) in Griechenland sogar fast 35%.
 
Quelle:
http://www.investor-verlag.de/griechenland--wie-schlimm-es-wirklich-ist-/111055291/
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