Autor Miriam Kraus - Rohstoffe Leerverkäufe als Termingeschäft

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Miriam Kraus Rohstoffe Daily vom 02.12.2009

Quelle: Auszug aus Newsletter "Rohstoff Daily"

 
Leerverkäufe als Termingeschäft
Heute wollen wir uns zum Abschluss der Reihe zum Thema Short Selling noch mit den Leerverkäufen innerhalb der Futures- und Optionsmärkte beschäftigen.

Bislang haben wir uns lediglich mit dem Short Selling und Naked Short Selling an den Aktienmärkten, also mit dem gedeckten oder ungedeckten Leerverkauf von Aktien beschäftigt. Dabei haben wir bereits die Quintessenz gezogen, dass Leerverkaufsaktivitäten ein grundsätzlich wichtiger Bestandteil für funktionierende Finanzmärkte sind.

Was allerdings sogar für die Aktienmärkte gilt, gilt ganz besonders für die Terminmärkte! Denn eine Short-Position in einem Termingeschäft ist immer auch auf gewisse Weise ein Leerverkauf. Diese Leerverkäufe sind allerdings einer der wichtigsten grundsätzlichen Bestandteile der Terminmärkte - auf andere Weise lässt sich im Terminmarkt schließlich kein Verkaufsgeschäft ermöglichen.

Ein rigoroses Verbot von Verkaufsgeschäften innerhalb der internationalen Terminmärkte kann deshalb im Grunde nicht durchgesetzt werden - denn dies würde nicht nur zu ungewollten Verwerfungen führen, sondern wohl auch den Welthandel zum Erliegen bringen.

Aus diesem Grund beziehen sich auch in der jüngsten Krise alle Verbote, welche als Notfallmaßnahmen durchgeführt wurden, lediglich auf Verbote für das Naked Short Selling oder Short Selling an den Aktienmärkten.

Obwohl ein Verbot von Leerverkaufsaktivitäten an den Terminmärkten keine Aussicht auf Erfolg hätte, können jedoch durchaus bestimmte, speziell auf die Terminmärkte zugeschnittene Restriktionen beschlossen werden.

Die jeweiligen Behörden haben dies in der Vergangenheit - auch in der jüngsten Vergangenheit - bereits mehrmals getan - und zwar immer dann, wenn sie davon ausgegangen waren, mit Regularien die gesamten Finanzmärkte unter Kontrolle halten zu müssen. Ein besonders interessantes Beispiel für solche Restriktionen und deren Auswirkungen werde ich im zweiten Teil ansprechen.

Sehen wir uns zuvor noch einmal kurz an, wie Leerverkäufe über Termingeschäfte ablaufen:

Unbedingte Termingeschäfte

Hierunter fallen die klassischen Futures (oder auch die Forwards). Wer hier eine Short-Position eingeht, ist im Grunde ein Leerverkäufer, das heißt er verkauft einen bestimmten Basiswert ohne diesen zwangsläufig bereits in Besitz zu haben. Der springende Punkt ist allerdings, dass der Verkauf auf Termin erfolgt - das heißt die mögliche Lieferung des leer verkauften Basiswerts erfolgt erst zu einem späteren festgelegten Zeitpunkt. Nun wissen wir allerdings alle, dass die Terminkontraktmärkte im Grunde reine Finanzmärkte sind, wo es den Akteuren eben nicht auf eine physische Lieferung ankommt. Stattdessen wird der Kontrakt einfach weiter gerollt und schließlich irgendwann vor dem Verfallstermin glatt gestellt. So kann der Leerverkäufer hier also auch nicht in Lieferverzug geraten, zumindest so lange er seinen Kontrakt rollt oder die Position glatt stellt.

Bedingte Termingeschäfte

Hierunter fällt der Optionshandel. Indem man beispielsweise eine Put-Option kauft oder eine Call-Option verkauft lässt sich im Grund eine ähnliche Position aufbauen, wie beim Leerverkauf des Basiswerts.

Der Unterschied beim Kauf einer Option ist allerdings, dass der Käufer zwar das Recht, nicht aber die Pflicht hat den Basiswert zu verkaufen (Put-Option) [oder zu kaufen - Call-Option].

Anders sieht es allerdings beim Verkäufer aus. Dieser ist nämlich verpflichtet, im Falle der Ausübung den Basiswert zu verkaufen (Call-Option) [oder zu kaufen - Put-Option].

In der Praxis wird allerdings häufig auf die Lieferung verzichtet und stattdessen nur die Preisdifferenz bezahlt (Barausgleich). Dies muss allerdings bei Vertragsabschluss festgelegt werden.
 
Quelle:
http://www.investor-verlag.de/leerverkaeufe-als-termingeschaeft-/111053071/
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