Autor Miriam Kraus - Rohstoffe Gold in Euro stark nachgefragt!

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Miriam Kraus Rohstoffe Daily vom 01.03.2010

Quelle: Auszug aus Newsletter "Rohstoff Daily"

 
Gold in Euro stark nachgefragt!
In der vergangenen Woche haben sich die Aktienmärkte uneinheitlich entwickelt. Der DAX schloss die Woche mit einem Minus von 2,2%, während der Nikkei knappe 0,4% im Plus schließen konnte gegenüber der Vorwoche. Der Shanghai Composite Index schloss die Woche mit einem Plus von 1,6% seit Wochenbeginn. Der Dow Jones notiert aktuell mit einem Minus von 0,7% gegenüber der Vorwoche.

Wirtschaftsdaten

Wie das ifo-Institut bekannt gab, ist der Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft im Februar überraschend gesunken. Der Index fiel um 0,6 Punkte auf 95,2 Punkte - der erste Rückgang seit 10 Monaten. Als Begründung wurde der rückläufige Einzelhandel angegeben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat das Wachstum der deutschen Wirtschaft im 4.Quartal 2009 gegenüber dem Vorquartal stagniert. Im Vergleich zum Vorjahr sank die deutsche Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 1,7%. Wie die Bundesagentur für Arbeit bekannt gab hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Februar um 26.000 gegenüber dem Vormonat auf 3,64 Millionen erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg im selben Zeitraum um 0,1 Prozentpunkte auf 8,7%.

Aus den USA berichtete die FED Chicago für Januar einen Anstieg des National Activity Index. Dagegen berichtet das Conference Board das US-Verbrauchervertrauen seit im Februar deutlich gesunken. Das US-Handelsministerium berichtete von einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen neuer Häuser im Januar. FED-Chef Bernanke äußerte in seiner Rede zur Wirtschaftslage in den USA, dass trotz der jüngsten Stabilisierungstendenzen keine selbsttragende Erholung erkennbar sei. Ein nachhaltiger Wirtschaftsaufschwung, so Bernanke weiter, seit nur durch den privaten Konsum möglich, der aber nach wie vor unter der schwachen Arbeitsmarktsituation leide. Dementsprechend wird die FED an ihrer Niedrigzins-Politik weiterhin festhalten. Auch in der vergangenen Woche ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA weiter gestiegen - um 22.000 auf 496.000. Dagegen verbuchten die Auftragseingänge für langlebige Güter im Januar ein Plus von 3% gegenüber dem Vormonat, bei Gütern mit einer Nutzungsdauer von über 3 Jahren. Das US-Handelsministerium gab am Freitag eine aktuelle Schätzung zur US-Wirtschaftsentwicklung ab. Demnach wuchs die US-Wirtschaft im 4.Quartal mit 5,9%. Dagegen hat sich die Stimmung der Verbraucher in den USA im Februar verschlechtert. Der entsprechende Index der Uni Michigan zeigte einen Rückgang von 74,4 Punkten im Vormonat auf 73,6 Punkte.

Aus Japan wurde vermeldet, dass die japanische Industrieproduktion um 2,5 % gestiegen ist gegenüber dem Vormonat, während die CPI-Kernrate für Januar unverändert bleibt gegenüber Dezember. Der Konsens hatte zuvor nur mit einem Wachstum in Höhe von 1% gerechnet. Die Einzelhandelsumsätze wuchsen um 2,6% - der Konsens hatte einen Rückgang um 0,2% erwartet.

Euro in Zwischenerholung

Nach wie vor handeln die Währungsmärkte deutlich stimmungsgetrieben. Zum Ende der Woche konnte der Euro von positiven Konjunkturdaten aus Japan und den USA profitieren. EUR/USD der am Donnerstag noch unter 1,3460 handelte, konnte am Freitag wieder auf über 1,3650 steigen und notiert aktuell bei 1,3612.

Griechenland ist nicht vergessen

Unterdessen bleibt die Lage in Griechenland allerdings weiterhin angespannt, auch wenn der Markt kurzzeitig sein Augenmerk auf positive Konjunkturdaten richtet. Während sich die europäischen Länder (und auch Deutschland) noch bedeckt geben, wagt EZB-Mann Bini Smaghi den Vorstoß und stellt Griechenland EU-Gelder in Aussicht. Allerdings untergraben nach wie vor anhaltende Streiks das Vertrauen!! Die Rating-Agentur S&P droht mit einem weiteren Downgrade, während sich das Wall Street Journal vorstellen kann, dass Griechenland die geplante Ausgabe neuer Bonds in der kommenden Woche vielleicht doch lieber verschieben wird. Der britische Independent berichtet unterdessen, nach Griechenland entsandte EU-Inspektoren zweifelten daran, dass Griechenland seine Ziele zur Reduzierung des Defizits erreichen könne!

Rohstoffe Wochenrückblick: Energie und Metalle

Energie

Die Ölpreise bewegen sich in dieser Woche entlang der EUR/USD-Entwicklung und damit nach wie vor stimmungsgetrieben. Wie erwartet konnte die Ölpreise bis zur Wochenmitte hin ansteigen. WTI notierte am Mittwoch kurzzeitig über 80 US-Dollar und fiel am Donnerstag um mehr als 2 US-Dollar auf knapp über 77 US-Dollar pro Barrel. Am Freitag konnten die Preise entlang der Euro-Zwischenerholung wieder etwas zulegen.

Hingegen bleiben die Fundamentaldaten weiterhin schwach. Einer Bloomberg-Umfrage zufolge ist die OPEC-Ölproduktion im Februar auf ein 14-Monats-Hoch bei 29,2 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Die Nachfrageerholung kann damit nach wie vor allerdings nicht Schritt halten. Die US-Ölimporte sind im vergangenen Jahr beispielsweise auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren gefallen.

WTI zur Lieferung im April notiert aktuell bei 79,79 US-Dollar pro Barrel an der NYMEX.

Brent Crude zur Lieferung im April notiert aktuell bei 77,72 US-Dollar pro Barrel an der ICE Futures Exchange in London.

Metalle

Edelmetalle

Auch der Goldpreis bewegt sich stimmungsgetrieben entlang der EUR/USD-Entwicklung in dieser Woche. So fiel der Goldpreis am Donnerstag bis auf 1.090 US-Dollar pro Unze, kann sich m Freitag aufgrund des schwächeren US-Dollar aber wieder über die 1.100 US-Dollar-Marke aufschwingen.

In Europa dagegen unterstützt das Griechenland-Dilemma und das nachlassende Vertrauen in die Einheitswährung den Goldpreis. So kann der Goldpreis am Freitag wieder auf über 820 Euro steigen.

Spot-Gold notiert aktuell bei 1.118 US-Dollar pro Feinunze an der COMEX. Der London Gold Fix PM wurde heute bei 1.108,25 US-Dollar pro Feinunze festgesetzt. Gold in Euro notiert aktuell bei 819 EUR pro Feinunze.

Basismetalle

Die Industriemetallpreise gerieten in dieser Woche (nach der zweiwöchigen Erholung) deutlich unter Druck, können aber am Freitag, angesichts der positiven Vorgaben von Seiten der asiatischen Aktienmärkte und kurzzeitiger Stimmungsaufhellung wieder zulegen.

Dennoch laden auch hier die Fundamentaldaten weiterhin nicht zu übergroßem Optimismus ein. So erreichten beispielsweise die Kupferlagerbestände an der Börse Shanghai mit fast 150.000 Tonnen in dieser Woche ein Allzeithoch. Die LME-Kupferbestände befinden sich auf 6,5-Jahres-Hoch.

Der Kupferpreis, der am Donnerstag bei 3,18 US-Dollar schloss, notiert aktuell bei 3,26 US-Dollar pro Pfund an der COMEX.
 
Quelle:
http://www.investor-verlag.de/gold-in-euro-stark-nachgefragt-/111061421/
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